ESG-Projekt:
Kolleg*innen liefern nachhaltige Ideen im Rahmen der Büroklima-Challenge

10 Teams der ROBUR Business Unit „Industrial Transformation“ haben in 5 verschiedenen Challenges Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Büro-Alltag entwickelt. 

Team der Büroklima Challenge
Abb.: In der Büroküche wird frisches Obst gereicht / Challenge-Gewinnerteam "ESCAD AUSTRIA - Mondsee" / Lastenrad-Staffel bei der TEC GmbH.

Wer hat das beste Büroklima?

Im Büro einen gemeinsamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten ist einfach und stärkt den Teamgeist! Deshalb hat die ROBUR Business Unit Industrial Transformation mit ihren Kolleg*innen eine Büroklima-Challenge gestartet. 5 Wochen lang erhielten die Teams einmal pro Woche eine neue Teamchallenge. Alle Challenges drehten sich um das Thema „Vereinbarkeit von Arbeit und Klimaschutz“.

Unser Ziel: Ein Bewusstsein schaffen für
• den Einsatz erneuerbarer Energien und die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks
• die Verringerung von Emissionen und die kontinuierliche Energieeinsparung
• das verantwortungsvolle Wasser-, Abwasser- und Abfallmanagement 

Woche 1: Klimafreundlich zur Arbeit

Mehr als zwei Drittel der in Deutschland Beschäftigten und über die Hälfte der österreichischen Beschäftigten fahren mit dem eigenen PKW zur Arbeit. Dabei sind die Arbeitswege oft sehr kurz. Ein Drittel der Beschäftigten haben einen Arbeitsweg von unter 5 km.

Die Challenge: Findet in dieser Woche klimafreundliche Alternativen, um zur Arbeit zu kommen. 

Die Ideen: Unsere Kolleg*innen kamen zu Fuß, mit dem (E-)Bike oder E-Auto und per Bus zur Arbeit. Außerdem mit dem Zug, in einer Fahrgemeinschaft, per Lastenrad oder mit dem E-Scooter. Manche sparten den Arbeitsweg komplett ein und arbeiteten im Home Office. Besondere Kreativitätspunkte verdienen der Kollege, der auch das Pferd wieder als Mobilitätsmittel ins Spiel brachte und die Kollegen, die versucht haben, ein Auto mit dem E-Bike zu bewegen. Hervorzuheben ist auch ein Mitarbeiter der ESCAD AUTOMATION. Er hat den Benefit JobRad in Anspruch genommen und sich ein E-Bike für den Arbeitsweg bestellt. Seit Juni 2022 fuhr er im Jahr zu 94% mit dem Rad zu Arbeit. Das entspricht 3.400 km/Jahr und 616 kg CO₂-Einsparung/Jahr (im Vergleich zum Auto). Seinen Arbeitsweg hat er für uns mit der Kamera begleitet.

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Woche 2: Mülltrennung/-vermeidung im Büro

Im Büro landet häufig alles in einem Mülleimer. Der Grund ist in der Regel nicht die mangelnde Bereitschaft der Kolleg*innen den Müll zu trennen. Oft fehlt es einfach an den richtigen Voraussetzungen.

Die Challenge: Findet in dieser Woche Wege für eine bessere Umweltbilanz im Büro, mit weniger Müll und besserer Mülltrennung.

Die Ideen: Unsere Kolleg*innen haben Kartonagen und Verpackungsmüll wiederverwendet und Neuanschaffungen reduziert. Ausgediente Kartons wurden gepresst und gesammelt einem Recyclinganbieter übergeben. Durch die Nutzung eines Kaffeevollautomaten wurden Filter und einzeln verpackte Zuckertütchen eingespart. Ein Wasserspender macht Wasserkästen und Wasserflaschen überflüssig. Der Kaffeeautomat arbeitet nur mit Tassen, nicht mit Einwegbechern. Mit dem Kaffeesatz konnten Büropflanzen gedüngt werden. Mittagessen wurde in nachhaltigeren Glasbehältern mitgebracht, anstatt in Plastikdosen. Nachfüllbare Seifenspender ersetzten Einwegplastikspender. Papierhandtücher wurden durch Stoffhandtücher ersetzt. Außerdem sind Müllsammelstellen geplant, um die Mülltrennung sicherzustellen. 

Darüber hinaus haben sich die Teams auch über Müllvermeidung in Zusammenhang mit digitalem Arbeiten Gedanken gemacht. Um handschriftliche Notizen zu vermeiden, wurden Trackpads genutzt. Das Print+Follow-Prinzip wurde eingeführt, um Fehldrucke zu vermeiden. An Monitoren wurden Warnmeldungen aufgehängt, die abfragen, ob das jeweilige Dokument wirklich gedruckt werden muss. Falls gedruckt werden muss, soll dies doppelseitig erfolgen. Gehaltsabrechnungen und das Leisten von Unterschriften sollen zukünftig rein digital laufen. 

Besonders viel Mühe haben sich die Kolleg*innen der ESCAD AUSTRIA gemacht und kurzerhand einen Cobot zum Müllsortierer „ausgebildet“.

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Woche 3: Gesund und nachhaltig essen im Büro

In Deutschland fallen laut einer Studie jährlich 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle pro Jahr an. Gut die Hälfte davon gilt als vermeidbar.

Die Challenge: Findet in dieser Woche klimafreundliche Wege für ein nachhaltiges Mittagessen oder eine Bürojause.

Die Ideen: Ein Team wird seit der Challenge mit Retterboxen beliefert. Die Boxen enthalten Obst und Gemüse in Bio Qualität. Außerdem versuchen die Kolleg*innen generell mehr Bio-Produkte einzukaufen, z. B. in ihrer Mittagspause. Frisch gebacken und gekocht wurde ebenfalls fleißig. Dabei wurde auf regionale und/oder Bio Zutaten, z. B. vom Landwirt um die Ecke geachtet. Tomaten, Salat und Kräuter gab es frisch aus den eigenen Gärten. Während es sich das eine Team bei einem gemeinsamen Bio-Frühstück schmecken ließ, kreierte ein anderes leckere vegetarische Linsen-Bolognese mit Spaghetti für die Mittagspause. 

Besonders lobenswert: Eines der Teams hat sogar ein kleines Kochbuch geschrieben: 10 einfache Gerichte für die Pause – gesund und nachhaltig.

Woche 4: Papierverbrauch und nachhaltige Beschaffung

Jeder weiß es und doch drucken wir viel zu viel. Jede Menge Ausdrucke könnten vermieden werden, was nicht nur Papier sondern auch Druckerpatronen sparen würde. Beides ist gut fürs Klima.

Die Challenge: Findet in dieser Woche Wege für eine nach haltige Beschaffung im Büro. Überlegt, wie ihr Papier und Druckpatronen sparen könnt.

Die Ideen: Papier komplett zu vermeiden ist gerade bei Konstrukteuren schwierig. Ein guter Schritt ist die Zeichnungskontrolle und Korrektur, die nun rein digital erfolgen soll. Toilettenpapier und Papierhandtücher wurden in Recyclingqualität und in größeren Mengen gekauft, um Verpackung zu sparen. Tonerkartuschen und Schreibgeräte wurden neu befüllt und damit wiederverwendet. Getreu dem Motto „Wer billigt kauft, kauft zweimal“ wurde bei der Anschaffung neuer Geräte auf Qualität geachtet, um von ihrer Langlebigkeit zu profitieren. Auch bei Pflege- und Reinigungsprodukten wurde auf Umweltfreundlichkeit geachtet.

Für Kolleg*innen, die nicht auf handgeschrieben Notizen verzichten wollen, wurden günstige (10€) LCD-Pads recherchiert. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, mit digitalen Post-its zu arbeiten. Projektunterlagen wurden ebenfalls digital gespeichert und aufbewahrt, ebenso wie Kataloge. Damit ist keine gedruckte Version mehr nötig. Anstatt Stiften, die man am Ende wegschmeißen muss, kann man einen Mehrfachstift benutzen. Es werden lediglich die einzelnen Farben und Minen ersetzt, wenn sie verbraucht sind. Easy Lifehack zur sofortigen Umsetzung: Vor dem Druck kann man das Häkchen „Toner sparen“ aktivieren. Damit wird der Tonerverbrauch um 15% reduziert.

Besonders schön: Alte ESCAD-Kalender und -Blöcke wurden an den Kindergarten vor Ort gespendet, damit kleine Künstler*innen die Rückseiten für ihre ersten Zeichnungen benutzen können. 

Woche 5: Energie sparen

In den eigenen 4 Wänden macht es fast jeder: Strom sparen wo es möglich ist. Bis zu 20% der
Energiekosten können auch am Arbeitsplatz eingespart werden. Aber wie?

Die Challenge: Findet in dieser Woche Wege, wie ihr im Büro Energie sparen könnt.

Die Ideen: Die Teams benutzten die Treppe, der Lift war für Lastentransporte da – das wirkte positiv auf die Bewegungs- und Energiebilanz. Außerdem wird nun darauf geachtet, dass PCs abends heruntergefahren werden, der Letzte vor dem Wochenende den Zentraldrucker ausmacht, nur noch Steckerleisten mit Kippschalter neu angeschafft werden und alle überprüfen, zu welchem Zeitpunkt das künstliche Licht im Büro tatsächlich nötig ist. Die Klimaanlage soll nur bei akutem Bedarf benutzt und vorab schlau mit vorhandenen Jalousien gearbeitet werden. Halogenlampen sind durch LED-Birnen auszutauschen, die durch Bewegungsmelder aktiviert werden.

Auch bei den Servern kann Energie gespart werden, z. B. indem man seine E-Mail-Ordner regelmäßig leert. Teams, die vorher in einzelnen Räumen gearbeitet haben, sind gemeinsam in ein großes Büro gezogen. Dadurch muss im Winter weniger geheizt und nur noch ein großer Raum beleuchtet werden. Durch die Zusammenführung konnten 1.444 Watt eingespart werden. Zudem wird auf Stoß- anstatt auf Kipplüften gesetzt, beim Händewaschen auf kaltes anstatt warmes Wasser und beim Nutzen von E-Geräten wird der Eco-Modus genutzt. Bei Heizungen empfiehlt sich ein programmierbarer Thermostat.

Energie, die nicht eingespart werden kann, sollte zum größten Teil selbst produziert werden, z. B. durch eine Photovoltaikanlage. Gas kann durch ein Mikro-Blockheizkraftwerk effizient genutzt werden. 

Die Gewinner

Insgesamt haben über 70 Kolleginnen und Kollegen in 10 Teams aus 7 ROBUR Partnernunternehmen teilgenommen. Wir bedanken uns für ihre Motivation und die vielen, tollen Ideen und Anregungen. Eine unabhängige Jury hat sich alle Einsendungen angesehen und ein Punkteranking erstellt. Bewertet wurde mit 1 bis 5 Punkten nach den Kriterien:

  • Wirksamkeit für den Klimaschutz
  • Nachahmungspotenzial & Umsetzbarkeit
  • Teamgeist & Engagement

Den ersten Platz teilen sich mit Punktegleichstand die Teams EA-Technik (ESCAD AUTOMATION) und Mondsee (ESCAD AUSTRIA) und gewinnen damit beide einen E-Scooter Segway Ninebot fürs Büro. Auf Platz drei folgt das rein weibliche Team FutureCAD (ESCAD AUTOMATION) und darf sich, genau wie die anderen Teilnehmer, über einen Gutschein für ein gemeinsames Teamessen freuen. 

ESCAD ist Teil der ROBUR | Ca. 3.000 Kolleginnen und Kollegen arbeiten weltweit in den Industriesegmenten Wind, Wasser, Energie, Industrials und Prozessindustrie und schaffen so als kompetenter Partner unserer Kunden ganzheitliche Lösungen von Planung und Realisation über Installation, Betrieb und Instandhaltung bis zu Verlagerung und Rückbau. Sie unterstützen unsere Kunden so bei Herausforderungen der digitalen Transformation und des ökologischen Wandels der Industrie.

Du bist auf der Suche nach einem Arbeitgeber, der Zusammenarbeit und Teamgeist fördert? Dann sieh dich in unserem Karriereportal um.

Du erreichst uns auch direkt per Mail:
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